Die Gastfreundschaft

Die Gastfreundschaft, die uns jeden Tag entgegen gebracht wird, ist überwältigend.
In den meisten Gastfamilien mussten Geschwister ihre Zimmer räumen und teilen es sich nun mit ihren Familienmitgliedern. Nur damit man selbst ein eigenes Zimmer beziehen kann. Als Gast wird man immer gefragt, ob es einem gut ginge, ob man etwas möchte oder ob man Hunger hätte.
Besonders ist sie mir aufgefallen, wenn Freundinnen aus der deutschen Gruppe mich in meiner Gastfamilie besucht haben. Für sie wurde immer mitgekocht, sie waren sehr willkommen und haben sich schnell wohl gefühlt. Jedes Familienmitglied stellt sich vor und versucht sich kurz mit dem neuen Gast zu unterhalten.
Zum Beispiel kam Noemi zu meiner Gastfamilie und mir zu Besuch. Schon beim Eintreten haben sich alle vorgestellt und gefragt, wie es ihr ginge. Darauf hat die Mutter, weil wir gerade von einem langen Tag mit Wanderung zurück kamen, extra für uns gekocht. Wir durften die Playstation meines Austauschschülers benutzen und haben später auch noch einfach so Kuchen bekommen.
Es ist selbstverständlich, dass man als Gast nicht zahlt und ich musste meinen Austauschschüler schon mehr oder weniger dazu zwingen, dass ich zahlen wollte.
So fühlt man sich sofort wie zu Hause und man kann die Zeit genießen, weil man selbst sich um nichts kümmern muss. Dabei richtet sich meine Gastfamilie oft nach mir. Der Satz, den ich am häufigsten zu hören bekommen habe, war „As you like“.

Lena

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