Übernachtung in Beit Noah

Am Freitag morgen ging es früh los zum See Genezareth. Nach einer langen, etwa zweieinhalbstündigen Busfahrt sind wir in Nazareth angekommen und haben uns die Verkündigungskirche angeguckt, in welcher Maria verkündet wurde, dass sie ein Kind bekommen wird. Maria wurde dort von Künstlern aus vielen verschiedenen Ländern aus der ganzen Welt in ihrem eigenen „Style“ abgebildet. Die Kirche wurde über dem Haus von Maria gebaut und man kann im Inneren der Kirche die Stelle sehen, an der Maria die Geburt verkündet worden sein soll.

Von dort sind wir weiter nach Kefar Kanna zu der Hochzeitskirche gefahren. Die Hochzeit in Kana ist ein bekannter Teil der Bibel, bei welcher Jesus Wasser in Wein verwandelte. Der Platz, wo Jesus dies getan haben soll, ist direkt unter der Kirche. Es gibt einen großen Kelch aus Stein, in welchem das Wasser verwandelt wurde. Viele Menschen haben dort Geld oder Papiere mit Gebeten in den Kelch geworfen.

Danach sind wir nach Tabgha in das Haus Beit Noah gefahren und haben unsere Sachen dort in unsere Zimmer gelegt. Ein paar von uns waren schwimmen oder haben sich daneben gesetzt und geredet. Am Abend sind ein paar Schüler einkaufen gegangen, um später Abendessen zu machen. Manche sind in das Kloster dort gegangen und haben am Abendgebet der Mönche teilgenommen. Der Gottesdienst war cool und sehr anders als bei uns in Deutschland. Es gab 3 Mönche, die vorne saßen und den Gottesdienst geleitet haben. Es wurde viel gesungen, aber nicht mit Musik im Hintergrund, sondern die Mönche haben ohne richtigen Takt eine Zeile des Liedes „gesungen“ und die Gemeinde hat dann die darauffolgenden Zeilen gesungen. Ein Mönch hat eine kurze Predigt gehalten und danach wurden wieder Lieder in genau demselben Schema gesungen; zuerst hat ein Mönch gesungen und dann die Gemeinde. Am Ende des Gottesdienstes gab es nicht wirklich ein Ende, sondern die Mönche sind einfach nach vorne gegangen, haben sich vor einem Tisch mit Kerzen verbeugt und sind dann weggegangen. Der Gottesdienst war sehr anders als der hier in Deutschland, da es keine musikalische Untermalung gab, die Lieder wurden nicht wirklich gesungen, sondern sie wurden aufgesagt und die Predigt war viel kürzer. Trotzdem war es eine coole Erfahrung, einmal an so einem Gottesdienst teilzunehmen.

Nach dem Gottesdienst gab es etwas zu essen und ein paar haben Verstecken gespielt. So war es ein sehr belehrender, cooler Tag mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen.

Von Zoe


Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s